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Veranlagungsverfahren

Im Veranlagungsverfahren wird der massgebende Sachverhalt in Zusammenwirken von Veranlagungsbehörde und der steuerpflichtigen Person festgestellt. Da die steuerpflichtige Person ihre Verhältnisse am besten kennt, trifft sie eine umfassende Mitwirkungspflicht.

Die wichtigste Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen im Veranlagungsverfahren besteht in der Pflicht zum Einreichen einer wahrheitsgemässen und vollständig ausgefüllten Steuererklärung. Die Pflicht besteht auch dann, wenn dem Pflichtigen kein Steuererklärungsformular zugestellt wurde. In diesem Fall hat er bei der Veranlagungsbehörde ein Steuererklärungsformular zu verlangen. Die Einreichung der Steuererklärung ist jedoch nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein Recht des Steuerpflichtigen. Immerhin bildet die Selbstdeklaration die Grundlage der Veranlagung.

Detaillierte Informationen zum Steuerbezug finden Sie in der Thurgauer Steuerpraxis in den Weisungen zu den §§ 147 bis 179a des Steuergesetzes.