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Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Die Anmeldung zum vereinfachten Verfahren erfolgt bei der AHV-Ausgleichskasse, welche die Sozialversicherungsbeiträge und auch die Steuern erhebt. Damit werden geringfügige Löhne aus unselbständiger Erwerbstätigkeit einer Quellensteuer unterworfen.

Der im vereinfachten Verfahren abrechnende Arbeitgeber ist verpflichtet, die (Quellen-)Steuern periodisch der zuständigen AHV-Ausgleichskasse abzuliefern. Die AHV-Ausgleichskasse bescheinigt dem Steuerpflichtigen, d.h. dem Arbeitnehmer, dass ein Steuerabzug vorgenommen worden ist. Zudem überweist sie die einkassierten Steuerbeträge an die zuständige Steuerbehörde.

Die im vereinfachten Abrechnungsverfahren besteuerten Löhne werden im ordentlichen Steuerveranlagungsverfahren des Arbeitnehmers bei der Festsetzung der Einkommenssteuer nicht mehr berücksichtigt (auch nicht für die Satzbestimmung). Die Deklaration der im vereinfachten Abrechnungsverfahren besteuerten Löhne in der Thurgauer Steuererklärung dient nur noch Informationszwecken.

Das vereinfachte Abrechnungsverfahren ist nicht anwendbar für

Detailliertere Informationen über das vereinfachte Abrechnungsverfahren finden Sie in Weisung StP 38a Nr. 1 der Thurgauer Steuerpraxis.